Kerbefahrt Spezial 2009
Hier findet ihr alles über die Kerbefahrt der Berkersheimer Kerbegesellschaft vom 21. Mai 2009 bis 24. Mai 2009 nach Herbstein im Vogelsberg. Schaut euch einfach mal um, es gibt einige witzige Sachen zu entdecken. Demnächst werden dann auch noch ein paar Videos zur Fahrt folgen...
Bilder und Text by Isabell Spicker ©
21. Mai 2009Am Donnerstag, dem 21. Mai 2009 war etwas anders als sonst. Die Zugverbindung nach Herbstein im Vogelsberg wurde etwas aufgemischt – mit guter Laune und Stimmung geprägt. Der Grund: die Berkersheimer Kerbegesellschaft traf sich um 9:15 Uhr an der S-Bahn-Station Frankfurt Berkersheim um nach langem wieder einmal eine Kerbefahrt anzutreten. Dabei durfte natürliche das Bier am Morgen nicht fehlen – viel trinken sagt man immer! Als die Kerbegesellschaft dann am Frankfurt Hauptbahnhof in einen Regional Express stieg und in Fulda noch einmal umsteigen musste, wurde um ein Haar verpasst in Lauterbach auszusteigen, so viel Spaß kann man in einem Zug haben. Nun noch mit dem Bus zum Landschulheim und sie lernten ihre Häuser der nächsten 4 Tage kennen. Die Kerbegesellschaft hatte gleich alle vier Blockhütten gemietet um eventuelle Nachbarn nicht mit Lärm zu belästigen. Eine davon wurde die Aufenthaltshütte, in der wir uns jeden Abend versammelten. Zwei als Schlafhütten mit jeweils 8 Personen und die letzte…(ist nicht so wichtig). Am ersten Abend spielten die Burschen ein Trinkspiel. Doch da die Berkersheimer Kerbegesellschaft es nach ihren eigenen Regeln spielte, wurde es nicht nur recht kompliziert einen korrekten Satz zustande zubringen, sondern auch die linke von der rechten Hand unterscheiden zu können. |
22. Mai 2009Der nächste Tag war ein Freitag und kein Feiertag, sodass alle Kerbeburschen, nach dem sie gemeinsam das Frühstück genossen hatten, mit einigen Kästen Leergut und Rucksäcken bewaffnet den 20 minütigen Weg zum Rewe antraten. Nach dieser kleinen Tour war Erholung und Erfrischung ein Muss – also alle Burschen ab ins naheliegende Thermalbad. Auch dort sollten die Kerbeburschen nicht sehr unauffällig bleiben, so dass sie schon nach wenigen Minuten unter Beobachtung des Bademeisters standen. Danach wurde ein wenig vor den Blockhütten ausgeruht, um das schöne Wetter zu genießen. Es war ja schließlich auch schon anstrengend genug im Schwimmbad etwas relaxed zu haben. Im Handumdrehen wurde es Abend. Bei der dann gehaltenen Kerbesitzung, die wieder einmal sehr viel Spaß brachte, flogen am späteren Abend dann doch noch ein paar Gläser – kann ja mal passieren! Hauptsache jeder hat verstanden warum! |
23. Mai 2009
Da sich am Samstag das Wetter, der Stimmung der Berkersheimer Kerbeburschen, anpasste, war es traumhaft. Ein Teil der Gruppe ging zum „Pid-Pad“ spielen (Minigolf auf Tischen). Die anderen lagen faul auf dem Fußballplatz und genossen die Sonne. Als sich später alle hungrig versammelten wurde der Grill angeschmissen. Bei so einem Wetter musste dann natürlich auch draußen gegessen werden.
Kurz bevor es ganz dunkel wurde und dann auch alle Nachzügler endlich angekommen waren, marschierten die Kerbeburschen zu einem kleinen See ganz in der Nähe. Dort durfte der Äppler, auch wenn er hin und wieder ins kühle Wassergetunkt wurde, nicht fehlen. Ein paar Burschen, die nicht mit gegangen waren, machten ein Lagerfeuer, sodass sich später die nassen Burschen vom See trocknen konnten – sowas nennt man Teamwork. Und als hätten sie nicht schon genug Wasser gesehen, wurde am späten Abend eine Schaumparty veranstaltet. Die Aufenthaltshütte wurde gründlich unter Wasser gesetzt und eingeseift. |
24. Mai 2009 Der Sonntag war auch leider schon der Abreisetag. Zwischen Kofferpacken, saubermachen, gemeinsam Frühstücken, putzen und die Aufenthaltshütte „feucht durch wischen“ bahnte sich ein wenig Hektik an, da Bus und Bahn nicht verpasst werden durften. Aber – wäre ja gelacht wenn die Berkersheimer Kerbegesellschaft das nicht packen würde!
Auf der Rückfahrt war die Stimmung nicht mehr ganz so überheblich wie auf der Hinfahrt, alle waren ein wenig müde, aber jeder hat sich positiv über dieses tolle Wochenende geäußert. Anekdoten und „Insider“ werden immer noch gerne aufgegriffen.
Und wie die Burschen Sonntagnachmittag nach und nach die S-Bahn verließen um wieder Heim zukommen, summte ein jeder im Kopf „Dass wir aus Bergschem sind, allialooooo,……“. |






















































































































































































